Koblenz, Deutsches Eck

Anträge und Anfragen

Hier finden sie aktuelle Anträge und Anfragen der FDP-Ratsfraktion in Koblenz
 
 

 

 
04. November 2021

Antrag zur Ratssitzung am 18.11.2021

Anhörung der Präsidenten der Universität und der Hochschule Koblenz im Stadtrat

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18. Oktober 2021

E-Bike Verleihstation

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18.10.2021

Antrag

E-Bike-Verleihstation

 

Beschlussentwurf:

Der Stadtrat möge beschließen, dass die Stadt Koblenz ein Bewerbungsverfahren zum Betrieb von Selbstverleihsystemen mit E-Bikes durchführt und geeigente Stellen für die Stationen ausweist

 

Begründung:

Der Stadt Koblenz fehlt ein öffentliches Fahrradverleihsystem. Ein öffenliches System ist eine Form des Fahrradverleihs, bei dem die Fahrräder in der Regel im öffentlichen Raum oder an öffentlich zugänglichen Stationen zur Verfügung stehen. Diese Systeme werden von Herstellern, Vertreibern, Verkehrsverbunden, Unternehmen, Kommunen und Kommunalverbänden eingerichtet und auf besonders gekennzeicheten Flächen bereitgestellt.

Vergangene Vorhaben scheiterten flächendeckend an der Wirtschaftlichkeit. Doch das war vor der Zeit der Elektrifizierung des Radverkehrs. Mittlerweile findet man diese Konzepte in unzähligen deutschen Städten und Regionen. Anbieter treten dabei wenn gewünscht auch als Betreiber auf, was das finanzielle Risiko der Stadt minimiert.

Ein flexibles E-Bike-Verleihsystem erweitert das Nutzungspotential für den Fahrradverkehr enorm, da durch die Elektrifizierung die Reichweite der Aktionsradius des Radverkehrs deutlich vergrössert wird.

Einerseits kommt es den Bürgern zugute, da sie für den Arbeitsweg, Ausflüge oder Besorgungen einen großen Mobilitätszugewinn verzeichnen, andererseits kann der Tourismus an Rhein und Mosel profitieren. Touristen können sich mit den E-Bikes flexibel und unkompliziert bewegen, Tourenangebote in Anspruch nehmen und die Anbindung an Bus & Bahn nutzen um gänzlich bei Ihrem Besuch auf das Auto verzichten zu können. Ferner beträgt der CO2-Fußabdruck des E-Bikes nur rund 10% im Vergleich zu einem Auto auf derselben Strecke. Nicht zu verwechseln ist dieses Konzept mit denen der E-Scooter, welche dem Stadtbild durch wildes Umherstehen schaden. Wir bevorzugen die Wahl eines stationsbasierten Systems. Die Räder weden an einer Station geliehen und können an jeder verbundenen Station zurückgegeben weden.

 

 

18.10.2021

Antrag

 

Antrag „Ideenwettbewerb Dachterrasse Forum Confluentes

 

 • Beschlussentwurf:

 Der Stadtrat möge beschließen, dass die Stadt Koblenz einen Ideenwettbewerb zur planerischen „Weiterentwicklung der Dachterrasse des Forum Confluentes“ ausschreibt und mit Preisgeldern in Höhe von 3.500€ dotiert. Die drei besten Ideen sollen mit einem Preisgeld von 2.000€ (1.Platz), 1.000€ (2. Platz) und 500€ (3. Platz) ausgezeichnet werden.

 

 • Begründung

 Zentral in der Koblenzer Innenstadt befindet sich die 2013 eröffnete Dachterrasse auf dem Forum Confluentes. Acht Jahre später zeigt sich die Dachterrasse ebenso grau und karg wie kurz nach der Fertigstellung. Dieser Ort bietet einer Stadt wie Koblenz jedoch einige Möglichkeiten zur vielseitigen Nutzung und Steigerung der Attraktivität des Stadtbilds. Aktuell ist die Dachterrasse Corona bedingt geschlossen, soll aber wieder geöffnet werden. Dann kann jeder Besucher gegen eine Gebühr von 1€ mit dem Aufzug oder über Treppen aus dem letzten überbauten Stockwerk Zugang gelangen. Oben angekommen wird man von einem tollen Rundblick über Koblenz empfangen. Das ist allerdings momentan alles, wofür sich ein Besuch lohnt.

Andere zukunftsorientierte Städte machen uns vor, wie man solche Flächen zum Wohle aller Bürger sinnvoll nutzen kann. So finden sich auf vergleichbaren Gebäuden Rooftop-Bars, welche die Verpflegung von Besuchern ermöglichen oder nach Feierabend zum Verweilen mit Freunden einladen. 

Fernser können wir uns vorstellen, Privatveranstaltungen und/oder Empfänge auf der Dachterrasse zu ermöglichen. Die einzige Sitzmöglichkeit besteht aktuell aus den 50cm hohen, kalten Steinstufen. Hier könnten Sitzmöglichkeiten ebenfalls einen Mehrwert für die Besucher der Bibliothek bieten. Aus diesen Gründen soll in einem ersten Schritt ein Ideenwettbewerb zur Weiterentwicklung der Dachterrasse gefördert werden. Hier könnte vor allem der ansässige Architekturfachbereich der Hochschule Koblenz einbezogen werden um Ideen der Studenten einzubeziehen.

 

 

 28.01.2021

 

Antrag

 

Der Stadtrat möge beschließen, dass die Stadt Koblenz einen „Wettbewerb Digitale Bildung“ ausschreibt, dotiert mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 6.000 Euro für drei Projekte, in denen digitales Lernen mit selbst entwickelten Tools besonders ansprechend und kreativ realisiert wird. Die drei besten Projekte sollen mit einem Preisgeld von 3.000 € (1. Platz), 2.000 € (2. Platz) und 1.000 € (3. Platz) ausgezeichnet werden. Zur Finanzierung des Preisgeldes soll die Verwaltung Koblenzer Unternehmen der IT-Branche oder andere mögliche Sponsoren kontaktieren.

 

Begründung:

 

Die Corona-Pandemie führt uns derzeit nachdrücklich vor Augen, dass die bewährten Formen schulischer Bildung um neuartige digitale Formate ergänzt werden müssen. Mit großem Engagement übersetzen Lehrerinnen und Lehrer in der jetzigen Phase des „Homeschoolings“ die im Präsenzunterricht bewährten didaktische Konzepte in digitale Formate.

Gut durchdachte Digitalisierung im schulischen Bereich erlaubt es zum einen, in Krisen digitalen Fernunterricht anbieten zu können, sie kann langfristig aber auch dazu beitragen, das schulische Lernen grundsätzlich digital zu unterstützen und zu ergänzen.

Mit dem vorgeschlagenen Wettbewerb sollen – ergänzend zu den städtischen Auszeichnungen in den Bereichen Sport, Kunst und Musik – besonders gelungene digitale Konzepte gefördert und gewürdigt werden. So sollen Lehrerinnen und Lehrer dazu ermuntert werden, kreative und ansprechende Softwarelösungen zu entwerfen und zu erproben. Eine Zusammenarbeit mit informatikaffinen Schülerinnen und Schüler und / oder Informatikerinnen und Informatiker ist ausdrücklich gewünscht.

 

Zielstellung:

 

Für den Preis können vielfältige Projekte vorgeschlagen werden: Programme zur Selbstkontrolle, Unterricht mit einem neuen Tool, das ein virtuelles Klassenzimmer abbildet, eine digitale Lerntheke zur Berufsbildung oder andere Softwarelösungen für effektives Lernen. Wo immer digitale Angebote auf herausragende Weise Lernen ermöglichen, kommen diese für eine Auszeichnung infrage.

Dafür können etwa Lehrerinnen und Lehrer mit Schülerinnen und Schüler im Fach Informatik Programme entwerfen, aber auch eine Kooperation mit Informatikstudierenden oder -lehrenden ist denkbar. Was zählt, ist das Ergebnis: Ein digitales Format, das das Lernen auf besondere Weise befördert.

 

Jury:

 

Die von der Stadt zu bestimmende Jury sollte aus einer überschaubaren Zahl von Vertretern der Stadt, ausgewählten Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie einem Vertreter / einer Vertreterin des Sponsors bzw. der sich beteiligenden Unternehmen bestehen, die die eingereichten Formate auf ihre Originalität und Qualität erproben und bewerten.

 

Antragsteller

FDP Koblenz, Arbeitskreis Bildung

 

 

16.06.2020

Antrag der FDP Fraktion: Planung einer Verbindung für Radfahrer und Fußgänger zwischen den Stadtteilen Bubenheim/Metternich und Kesselheim
 

Beschlussentwurf: Der Stadtrat möge beschließen, die Verwaltung werde beauftragt eine Planung für eine bessere Verbindung der Stadteile Bubenheim bzw. Metternich auf der einen Seite der Bundesstraße und Bahnstrecke und Kesselheim (mit seinem Industriegebiet) auf der anderen Seite für Radfahrer und Fußgänger voranzutreiben und diese den entsprechenden Gremien zur Diskussion und Abstimmung vorzulegen.
Begründung: Um vom Ortsteil Bubenheim in den benachbarten Ortsteil Kesselheim oder in dessen Gewerbegebiet zu gelangen, sind insbesondere für Fußgänger und Radfahrer große Umwege in Kauf zu nehmen. Für Fußgänger sind diese Umwege unzumutbar lang so dass sie auf individuelle Verkehrsmittel umsteigen müssen. Arbeitnehmer aus Metternich und Bubenheim mit Arbeitsplatz im Kesselheimer Industriegebiet würden von einer solchen Verbindung sehr profitieren. Gleiches gilt natürlich auch für Menschen aus Kesselheim, die beispielsweise bei lkea arbeiten. Ab Ende 2020 soll eine Tangentialbuslinie diese beiden benachbarten, nördlichen Stadtteile zumindest im ÖPNV verbinden. Die Notwendigkeit einer solchen Verbindung zeigt auch der Verkehrsentwicklungsplan 2030 der Stadt Koblenz auf. Auf Seite 117 wird eine solche Maßnahme als wünschenswert bezeichnet. Auf dieser Seite werden zwei Optionen vorgestellt. Zum einen wird ein Geh- und Radweg zwischen Bubenheim und der August-Horch-Straße zum anderen eine Erweiterung der Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke zwischen Bassenheim und Lützel an der Überquerung der Bundesstraße vorgeschlagen. Auf Seite 148 wird zusätzlich noch die Schaffung einer Radhauptroute entlang der Mailuststraße, die in der Nähe von Globus die Bundesstraße unterquert, vorgeschlagen.
Auswirkungen auf den Klimaschutz: Eine solche Verbindung bringt einen leicht positiven Effekt auf die C02-Emission, da für Wege zwischen Bubenheim und Kesselheim dann auf das Auto vezichtet werden kann.
 

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