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Presse
09.01.2012 Leserbrief von Michael Bordelle in der Rhein-Zeitung Koblenz
Freiheit fürs Theater
Finanzen: Am Theater Koblenz soll der Rotstift angesetzt werden – darüber diskutiert die Koblenzer Kommunalpolitik.
Es gibt scheinbar immer noch Menschen, die glauben, wir hier in Koblenz leben auf der Insel der Glücksseeligen, und die finanzielle Schieflage der Kommunen findet nur bei den anderen statt. Wenn man aber mal die Scheuklappen abnimmt und über den Tellerrand hinaus in andere Kommunen schaut, wird man sehen, wo der Weg hinführen kann, wenn Sparmaßnahmen an der Kultur und speziell am Theater zum Tabu erklärt werden. Theaterfreunde können, ja dürfen sich angesichts der Haushaltslage gegen Sparzwänge nicht von vornherein immunisieren. Wir diskutieren im Stadtrat über Kürzungen in allen Bereichen freiwilliger Leistungen, müssen Zuwendungen für Sportvereine und Sozialverbände kürzen, und die Kultur und speziell das Theater sollen ausgespart werden? Das kann doch nicht der Ernst meiner und der Kritiker der FDP-Stadtratsfraktion sein. Der Antrag der FDP-Stadtratsfraktion, ein Gutachten erstellen zu lassen, zielt darauf ab, dem Theater bei allen Sparzwängen eine Chance zu geben, sich neu zu positionieren.
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22.12.2011 Leserbrief in Rhein-Zeitung von Michael Bordelle, FDP-Stadtrat, Koblenz Koblenz
„Wollen Theater nicht zerschlagen“
Für mich ist interessant, dass man in Koblenz schon als Buhmann und Kulturbanause hingestellt wird, wenn man über das Sparen an einer ganz bestimmten Stelle nur nachdenkt.
Ich kann die Aufregung um die Vorschläge der FDP-Fraktion bezüglich des Theaters aber verstehen. Ist doch, bei allem Sparwillen, jeder bemüht, das Sparen dorthin zu verlagern, wo es persönlich nicht weh tut, wo persönliche Interessen nicht berührt werden.
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21.10.2011 RZ Koblenz und Region vom Freitag, 21. Oktober 2011, Seite 17 Koblenz
Holt Stadt doch Privatinvestor für neues Hallenbad ins Boot?
Bäderamt sondiert Markt nach Interessenten
Die Stadt erkundet, ob mögliche Investoren Interesse haben, ein Hallenbad in Koblenz zu bauen. Im vergangenen Jahr hatte der Stadtrat noch entschlossen, dass der Bau eines Bades in Eigenregie oberste Priorität hat – doch wegen des Haushaltsdefizits könnte es nun doch wahrscheinlicher werden, dass die Stadt einen Privatinvestor ins Boot holt.
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06.10.2011 BH/P Koblenz
Keine Engpässe in Koblenzer Hallenbädern
FDP will Hallenbad-Gelände am Moselbogen Privatinvestor überlassen - Markterhebung empfohlen
Ein neues Hallenbad steht auf der Wunschliste der vieler Koblenzer recht weit oben. Doch angesichts der bekanntermaßen desaströsen Haushaltslage wird das ein Wunsch bleiben – sofern sich nicht ein Privatinvestor findet. Ein Investor war lange interessiert. Jetzt baut die MONTE MARE Gruppe in Andernach ein Sport- und Wellness-Center und könnte als möglicher Investor für Koblenz deshalb wegfallen. Koblenz muss mit den vorhandenen Verhältnissen auskommen. Wie sich zeigt, ist das auch möglich.
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27.08.2011 RZ Koblenz und Region vom Samstag, 27. August 2011, Seite 21 Koblenz
Keine neuen Großprojekte
Politik Fraktion traf sich mit dem Chef der Spar-Kommission – Stadt muss auf den Prüfstand
Keine neuen Investitionen, keine Großprojekte: In dieser Forderung kann sich die FDP-Fraktion im Koblenzer Stadtrat spätestens seit dem Vortrag von Manfred Graulich in der Ratssitzung bestätigt fühlen. Der Vorsitzende der Haushaltsstrukturkommission war jüngst einer Einladung der Liberalen gefolgt und hatte bei einer Sitzung der erweiterten Fraktion von der Arbeit des neuen Spargremiums berichtet.
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21.07.2011 RZ Koblenz und Region vom Donnerstag, 21. Juli 2011, Seite 25 Koblenz
Haushalt ohne externen Sachverstand ist ein Schuldenabbau in Koblenz nicht möglich
Leserbrief in Rhein-Zeitung von FDP-Fraktionsvorsitzender Birgit Hoernchen
Die FDP-Fraktion im Koblenzer Stadtrat ist erleichtert, dass sich endlich eine durch externen Sachverstand getragene Kommission gebildet hat, die die Konsolidierung des städtischen Haushalts in Angriff nimmt. Was nun als „Haushaltsstrukturkommission“ startete, hätte man nach dem Willen der FDP schon viel früher haben können: Denn bereits 2010 machte die liberale Fraktion den Vorschlag, einen „Arbeitskreis Schwarze Null“ zu bilden.
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30.05.2011 RZ Koblenz und Region vom Montag, 30. Mai 2011, Seite 13 Koblenz
Soll die Wohnbau ihre Wohnungen verkaufen?
Stadtrat: Liberale wollen Einnahmen für den Koblenzer Haushalt erzielen
Soll sich die Stadttochter Wohnbau von ihrem Wohnungsbestand verabschieden – zumindest in Teilen? Diese Frage hat jetzt die FDP-Fraktion noch einmal auf die Tagesordnung gebracht. Rund 3300 Wohnungen habe diese, zum großen Teil modernisiert und teilweise auch energetisch saniert. In Anbetracht der angespannten finanziellen Situation der Stadt müsse man sich fragen, „ob sich aus dem Verkauf [...] Einnahmen erzielen lassen, die zur Reduzierung des Schuldenbestandes beitragen können“, meinen die Liberalen.
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13.05.2011 RZ Koblenz und Region vom Freitag, 13. Mai 2011, Seite 15 Koblenz
OLG soll in Koblenz bleiben
Protest: Heute Demonstration gegen die Pläne der Landesregierung
Es ist eine in der Geschichte des Landes einmalige Allianz, die sich da zusammengefunden hat. Das gemeinsame Ziel: Der Plan der frischgebackenen rot-grünen Landesregierung, das Oberlandesgericht (OLG) und die Generalstaatsanwaltschaft von der Rhein-Mosel-Stadt in den südlichen Landeszipfel nach Zweibrücken zu verlegen, soll zu Fall gebracht werden.
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11.04.2011 RZ Koblenz und Region vom Montag, 11. April 2011, Seite 13 Koblenz
Jetzt beginnt Suche nach neuen Sparpotenzialen
Haushalt Ratsfraktionen mahnen klare Linie an

Nachdem sich der Pulverdampf verzogen hat, beginnt nun die Detailarbeit: Um einen mehrheitsfähigen Etat zustande zu bringen, muss die Verwaltung den Rotstift wohl noch kräftiger ansetzen als vorgesehen. Und: CDU, Grüne, FDP und BIZ, die den Haushaltsentwurf am Freitag abgelehnt haben, werden besonders genau hinschauen.
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17.03.2011 RZ Koblenz und Region vom Donnerstag, 17. März 2011, Seite 20 - Autor: Edgar Konrath Koblenz
Gegen örtliche Begrenzung der Sperrzeiten während Bundesgartenschau
Stadtrat entscheidet heute über Satzungsentwurf
Heftige Proteste in der Koblenzer Gastronomie und in Teilen der Politik schon im Vorfeld der heutigen Stadtratssitzung. Stein des Anstoßes ist die Regelung der Sperrstunde in der Außengastronomie während der Bundesgartenschau.
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